Chronik

Am 9. Dezember 1974 fand die Gründungsversammlung des Reit- und Fahrvereins Ottobeuren in der Gaststätte “Zum Hofwirt” statt. Unter der Leitung des damaligen Bürgermeisters Frehner ergab die schriftliche Wahl folgende Vorstandschaft: 1.Vorsitzender Hans Probst
2. Vorsitzender Karl Fehnle
Technischer Leiter Martin Schiller
Schatzmeister Theo Rietzler
Schriftführer Michel Nett

In der einstigen Klosterökonomie entstand das erste Reitzentrum des Reit- und Fahrvereins Ottobeuren. Abt Vitalis Maier, sein Beneditktinerkonvent und P. Subprior Carl Vater haben die Räume mit 1575 m² Fläche und 8000 cm³ umbauten Raumes durch den Architekten Martin Schiller zu einer modernen Reitanlage umgestalten lassen. In 3750 freiwilligen Arbeitsstunden entstanden damals großzügig gebaut “Stallung, Reithalle, Unterrichtsräume, Reiterstüble und Räume für Reitlehrer”. Im Sommer entstand noch eine Freireitbahn für den Turniersport.

Der Reit- und Fahrverein Ottobeuren ist damals mit 80 Mitgliedern gegründet worden und stand bereits zahlenmäßig in Schwaben schon an zweiter Stelle. Der damalige Verbandsvorsitzende Sepp Syr, Augsburg, bezeichnete das Zentrum als vorbildlich. Zu dieser Zeit standen bereits 20 Pferde für den Sport- und Lehrbetrieb in den Stallungen zur Verfügung.

In der Jahreshauptversammlung im Frühjahr 1989 wurde über den Antrag eine neue Reitanlage in Ottobeuren Ortsteil Eldern zu bauen positiv entschieden. Bereits am 15. Juli erfolgt im feierlichen Rahmen der Spatenstich für die neue Reitanlage in Ottobeuren – Eldern. Es wurden Max Neher Wirtschaftsgebäude und Freiflächen langfristig angemietet. Die Marktgemeinde Ottobeuren stellte ein Grundstück auf Erbpacht zu Verfügung, auf dem die neue Halle gebaut werden konnte. Es entstand eine Halle mit einer bereitbaren Fläche von 20 x 40 Meter und einer zwei Meter breiten Tribüne sowie ein Versorgungstrakt mit Büros, Toiletten, Küche und Reiterstüble mit großer Fensterfront zur Reithalle. Im Stall wurden 34 Boxen eingerichtet. Die gesamte Fläche des neuen Arenals beträgt bis heute rund sechs Hektar.